Immer noch haben wir in Deutschland mit Neonazis zu kämpfen. Zwar findet diese besondere politische Einstellung in großen Teilen der Bevölkerung die verdiente Ablehnung, gerade in den neuen Bundesländern ist die Problematik jedoch durchaus groß, was sich teilweise sogar in den entsprechenden Landesparlamenten widerspiegelt.
Viele Marken wurden in der Vergangenheit von den Neonazis missbraucht und haben sich teilweise zu einem richtigen Erkennungsmerkmal entwickelt, so auch die Marke "Thor Steinar". Das Tragen von Kleidung des entsprechenden Herstellers ist deshalb u.a. im Bundestag und einigen Fußballstadien verboten. Im Rahmen des 26. Chaos Communication Congress (26C3), der gerade in Berlin stattfindet, haben Hacker die Kundendatenbank des Labels gehackt und veröffentlicht. Jeder kann nun schwarz auf weiß sehen, ob Kunden des Unternehmens in der Nachbarschaft leben und bei der Marke, die laut brandenburgischem Verfassungsschutz ein "identitätsstiftendes Erkennungszeichen unter Rechtsextremisten" ist, bestellt haben.
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