Vorbei ist er, der Grand Prix, pardon, der Eurovision Song Contest. Dank der neuen Regelung, dass die Anrufer in den jeweiligen Ländern nur 50% Einfluss haben und die anderen 50% durch eine Jury beeinflusst werden, ist Russland diesmal ausnahmsweise nicht unter den Top drei, da die ehemaligen Satellitenstaaten es nun deutlich schwerer haben, ihre Punkte an Mutter Russland zu verteilen.
Deutschland? Achja, Deutschland ist 20.! Angesichts der Ergebnisse der jüngeren Vergangenheit ein Erfolg, nüchtern betrachtet aber wieder eine Blamage. Was kann man daraus schließen? Nunja, an Stelle von Dita von Teese hätte man vielleicht Heidi Klum nehmen sollen, unsere Nachbarn hassen uns (immer noch?) und auf die Mallorca-Urlauber ist auch kein Verlass mehr.
Gewonnen hat übrigens Norwegen mit einem beeindrucken Vorsprung. Und wer hat das bereits am 14.05. gewusst? Google!
Die Suchmaschine speichert ja bekanntlich alles, was nicht bei drei auf dem Baum ist und so war es dem großen G möglich, anhand der Suchanfragen eine Prognose zu wagen. Auf Platz eins dieser Prognose: Norwegen. Und nun kommt es. Google wagte es auch, vorherzusagen, wie viele Punkte die jeweilige Nation bekommt und prognostizierte 388 Punkte für Norwegen. Am Ende bekam der Sieger in Moskau 387 Punkte. Schon beeindruckend, was Google alles mit den riesigen Datenmengen anfangen kann.
Die Google Prognose vom 14.05.2009
Noch etwas interessantes: Google weiß auch, wo die Grippe in den USA gerade so umgeht, siehe Google Flu Trends.
Ich bin mal gespannt, ob man sich an die Prognose zu Wahlen wie der EU-Wahl oder der Bundestagswahl wagt. Wäre sehr interessant.
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